Aus, vorbei, Ende, Schluss
Donnerstag, 12. Juni 2008 | Autor: admin
Also ob es Petrus gewusst hätte. Der Ausgang vom Spiel Schweiz – Türkei am 11. Juli 2008 nahm ein tragisches Ende. Es war zum Heulen!
Hatte doch alles so gut angefangen. Dank Hakan Yakin ging die Schweiz in der ersten Halbzeit in Führung. Sein Jubel war verhalten, wie bei Podolski beim Spiel Deutschland gegen Polen. Doch Hakan’s Verhalten war verständlich und kann ihm hoch angerechnet werden, hat er doch türkische Wurzeln.
Petrus ahnte den negativen Ausgang des Spiels und öffnete über dem Fussballstadion in Basel die Schleusen. Die zig tausend Besucher ahnten noch nicht, was Petrus da andeutete. Kaum war der Regen in Basel vorbei, mussten die Fans in Zürich dran glauben. Kaum war der Ausgleich geschossen, wurden die Zürcher Fans durchgenässt. Trotzdem hielten die Fans zu der Schweizer Nati und feuerten sie lautstark an. Bis zur Nachspielzeit. Dann verstummten auch die letzten Schweizer.
Hat die Schweiz etwas falsch gemacht? Nein, der Siegestreffer der Türken fiel nur, weil die Schweizer alles nach vorne warfen. Ein Unentschieden hätte den Schweizern zu wenig gebracht. Ein Weiterkommen wäre dann sehr unwahrscheinlich gewesen (habe es nicht genau nachgerechnet). Deshalb war die Taktik der Schlussphase richtig. Trotzdem war es eine riesen Enttäuschung. Den Sieg hätten wir Schweizer verdient und nicht die Türken. Doch das ist Fussball. Es gewinnt nicht der, der am besten und schönsten spielt, sondern derjenige, der die meisten Tore schiesst. So einfach ist das. Aus, vorbei, Ende Schuss und auf Wiedersehen an der WM 2010!

