Home

Sepp Blatter kritisiert Köbi Kuhn

Donnerstag, 19. Juni 2008 | Autor: admin

Kaum ist die Schweizer Nationalmannschaft an der EM im eigenen Land ausgeschieden, hagelt es Kritik von allen Seiten an die Adresse von dem scheidenden Trainer Köbi Kuhn. Ist diese Kritik berechtigt?

Der Fifa- Präsident Sepp Blatter nimmt in einem Interview mit der Tageszeitung „Le Matin“ kein Blatt vor den Mund. Köbis Kuhn hätte bereits nach der WM 2006 abtreten sollen. Auch habe er bei der Aufstellung und der Nomination der Spieler grosse Fehler gemacht. Er meint damit das Festhalten an Mario Streller und die Ausbootung von Mario Eggimann. Sepp Blatter hat nach der WM 2006 dem SFV-Präsidenten Ralph Zloczower geraten, Köbi Kuhn auszuwechseln. Ralph Zloczower meinte darauf hin, dass ihm wegen den Schweizer Fussball-Liga die Hände gebunden seinen.

Auch aktive Fussballspieler haben Köbi Kuhn nach der EM kritisiert. Dazu gehören Hakyn Yakin und Johan Djourou. Doch war Köbi Kuhn wirklich ein so schlechter Trainer und ist diese Kritik gerechtfertigt?

Versetzten wir uns einmal in die Lage von Köbi Kuhn im Jahr 2006. Die Schweiz hat sich für die WM qualifiziert und kommt bis ins Achterlfinale. In zwei Jahren steigt die EM im eigenen Land. Jeder Trainer träumt davon an einer Heim-EM an der Seitenlinie stehen zu können. Auch Köbi Kuhn. Dazu stimmt die Leistung. Weshalb sollte er zwei Jahre vor diesem grossen Ereignis den Bettel hinwerfen?

Köbi Kuhn mag mutige Entscheidungen getroffen zu haben. Negative Beispiele sind Marco Streller und Mario Eggimann. Doch er hat auch sehr mutige Entscheidungen getroffen, die äusserst positiv waren. So der Rauswurf von Johann Vogel oder die Beförderung von Bengalio zur Nummer ein im Goal.

Mein Fazit: Kein Trainer ist perfekt und es gibt immer wieder Entscheidungen, die im Nachhinein nicht die besten waren. Doch muss man jetzt alles schlechtreden? Nein, erinnern wir uns doch an die vielen positiven und schönen Erinnerungen.

Tags »

Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0
Thema: Sport

Diesen Beitrag kommentieren.

3 Kommentare

  1. Es ist bedenklich dass ausgerechnet Herr Blatter der stets rücksichtsvoll darauf geschaut hat dass er und nicht andere an der “Macht” -sprich auch am absahnen der obersten Rahmschicht- bleiben, dem kleinen Köbi das nicht gönnen. Hat nicht auch Herr Blatter auch schon versagt? Vilelleicht sogar privat nicht nur als FIFA-Boss. Oder stimmt das nicht? Warum spielt er dann den Klugscheisser? Ende der Message.

  2. 2
    Schertenleib Michael 
    Sonntag, 29. Juni 2008

    Das grosse Fehler gemacht wurden ist unbestritten.Streller,verletzt angetretener Frei, kein Stürmer nachnominiert.
    Aber was gaz sicher ist,wenn einer Schweigen muss ist es nur Blatter sonst keiner.

  3. 3
    yb junior 
    Dienstag, 31. Mai 2011

    das einzige was herr blatter für und fussballer gemacht hat!er ist armut bekempfer. leute vergessen sie nicht, das fifa komitte keine politiker sind sonder immer noch fussball geborene personlichkeiten.danke sepp sie sind ein gutes vorbild.liebe grussen aus hauptstadt

Kommentar abgeben

Please copy the string 74A9to to the field below: