Pfäffikerseelauf 2008
Sonntag, 28. September 2008 | Autor: admin
Der Pfäffikerseelauf 2008 feierte am 28. September 2008 sein 30jähriges Jubiläum. Grund genug um einmal selbst an diesem Lauf teilzunehmen.
Der Entscheid am Pfäffikerseelauf teilzunehmen viel nur drei Wochen vor dem Lauf. Weshalb genau ich mich dazu entschloss, weiss ich eigentlich gar nicht mehr so genau. Egal, drei Wochen Vorbereitung ist sowieso eigentlich viel zu wenig. Bis dorthin hatte ich den Sommer hindurch nur auf dem Bike trainiert. So war ich dann bei meinen ersten Trainingsläufen überrascht, dass ich die Ausdauer vom Bike nicht einfach so aufs Laufen übertragen kann. Trotzdem hielt ich mich an den Trainingsplan von Tschudi. Neben einem langen Dauerlauf pro Woche standen auch andere Lauftrainings, sowie Intervalltrainings auf dem Programm. In der letzten Woche vor dem Lauf wurde das Training auf ein Minimum reduziert, um Kräfte zu sparen für den Wettkampf. Von Donnerstag an musste ich dann täglich vier Liter trinken und vor allem Kohlenhydrate essen. Ich war gespannt, ob sich die Vorbereitung positiv auf das Resultat auswirken wird.Ursprünglich wollte ich die 12 Kilometer in 1:10 laufen. Doch nach einen Gespräch mit Tschudi habe ich den das Ziel auf 1:05 eingestellt. Ich war etwas skeptisch, ob ich die Geschwindigkeit bis ins Ziel halten kann.
Der Wettkampftag begann sehr neblig und kühl. Der Entscheid für die richtige Kleidung viel nicht leicht. Vor Ort habe ich dann noch die kurzen Hosen montiert.
Nachdem ich mich im Starterfeld eingereiht hatte viel schon bald der Startschuss. Wie von Tschudi vorhergesagt, starteten viele Läufer viel zu schnell. So wurde ich schnell mal im Feld durchgereicht. Ich liess mich auch dazu verleiten zu schnell zu laufen und so war ich bei Km 2 bereits eine Minute vor der Marschtabelle. Bei Kilometer 3 waren es schon 90 Sekunden. Ein Kilometer später waren es nur noch 50 Sekunden. Erste Zweifel über die Richtigkeit der Kilometerangabe kamen auf. Bis Km 7 lief es sehr gut. Ich begann die ersten Läufer zu überholen. Auch der Rutschberg ging sehr gut. Danach machte sich ein leichtes ziehen bemerkbar, doch bei Km 9 war wieder alles im Lot. Doch mein Vorsprung in der Marschtabelle schrumpfte und war nun ein Rückstand von 50 Sekunden. Die trauten den KM-Angaben immer weniger und konzentrierte mich nur noch auf mein Gefühl. Die Steigung Richtung Jucker ging auch sehr gut und wieder mussten habe ich unzählige Läufer überholt. Auf den letzten 3 Kilometer drückte ich dann so richtig auf das Tempo und ich fühlte mich richtig gut. Trotzdem begleitete mich ein ungutes Gefühl. Ich war mir nicht sicher, ob ich das Tempo bis ins Ziel halten kann. Auf den letzten Metern konnte ich das Tempo wiederum forcieren und lief in 1:02:33 über die Ziellinie. Das sind rund 2:27 schneller als geplant. Dazu kam die Gewissheit, dass ich den Lauf noch schneller hätte absolvieren hätte können, da ich mich im Ziel noch sehr gut fühlte und ich nicht wirklich erschöpft war. Eine Zeit unter einer Stunde wäre realistisch gewesen.
Für mich war der Lauf ein sehr positives Erlebnis. Auf der einen Seite wurmt es mich, dass ich von Anfang an nicht schneller gelaufen bin. Doch so habe ich den Lauf mit einem guten Gefühl abgeschlossen und war nicht völlig durch. Das macht Lust auf noch mehr und im November will ich einen Halbmarathon laufen. Mit einer Zeit unter 2 Stunden.


Samstag, 11. Oktober 2008
Der Pfäffikerseelauf 2008, der erste an dem ich teilnahm beeindruckte mich nicht nur von der Kulisse und vom Wetter her, nein von der ganzen Organisation, den tollen T.Shirt und der aufmerksamen Zusendung der Rangliste.Da könnten sich einige andere Organisatoren von Läufen ein Beispiel nehmen!!
Danke vielmal und bis im nächsten Jahr!
Brigitte Hilfiker, Egg b. Zürich